
Warum das teuerste Dienstrad oft das günstigste ist – und was Service-Pakete damit zu tun haben.
Spoiler: Wer beim Service spart, zahlt am Ende drauf. Wir zeigen, warum das so ist – und wie Sie es vermeiden.
Stellen Sie sich vor: Sie fahren mit Ihrem nagelneuen E-Bike zur Arbeit. Die Sonne scheint, der Wind weht, alles perfekt. Dann, nach einem Jahr: Die Bremsen quietschen, die Kette hakt, die Reifen sind abgenutzt. Mit einem Dienstrad im Rahmen eines Leasing-Modells über den Arbeitgeber kein Problem.
Was passiert jetzt?
Option A: Sie fahren kein Dienstrad und googeln „E-Bike Reparatur in meiner Nähe", warten drei Wochen auf einen Termin und zahlen oftmals einige Euro aus eigener Tasche.
Option B: Sie fahren mit einem Dienstrad zur nächsten Premium-Fachhändlerin bzw. zum Premium-Fachhändler, trinken einen Kaffee, und nur einige Minuten später ist alles erledigt. Kosten: 0 Euro.
Der Unterschied? Ein Servicepaket.
Und genau darüber müssen wir reden. Denn die Entscheidung für oder gegen ein Servicepaket ist oft einer der meist unterschätzten Faktoren beim Radfahren bzw. Pendeln.
Das große Missverständnis: „Service brauche ich nicht"
Lassen Sie uns ehrlich sein: Niemand denkt beim Radeln an abgenutzte Bremsbeläge oder andere Verschleißerscheinungen - vor allen Dingen, wenn es sich um ein gerade gekauftes Traumrad aus dem Fachhandel handelt.
Man denkt an:
- Den glänzenden neuen Begleiter
- Den Fitnessfaktor und Gesundheitsbonus
- Den entspannten Arbeitsweg
Die unbequeme Wahrheit: Was ein Fahrrad jedoch tatsächlich kosten kann
Ein hochwertiges E-Bike ist ein technisches Wunderwerk. Motor, Akku, elektronische Schaltung, hydraulische Bremsen – alles Komponenten, die regelmäßige Pflege brauchen.
Das bedeutet:
Ein Servicepaket spart im Fall von Wartung und Verschleißreparaturen bares Geld.
Der Vorteil beim Leasing-Modell im Gegensatz zum Barkauf: Das Servicepaket ist Teil des Vertrags und wird aus dem Bruttogehalt finanziert – mit einem entsprechenden Steuervorteil.
Was ist ein Servicepaket eigentlich?
Bevor wir tiefer einsteigen, klären wir die Basics.
Ein Servicepaket beim Dienstrad-Leasing ist im Wesentlichen eine Absicherung für Sichtprüfung und Verschleiß.
Je nach Anbieter und Paket sind typischerweise enthalten:
- Regelmäßige jährliche Sichtprüfung
- Verschleißteile (Bremsbeläge, Kette, Reifen, etc.)
- Mobilitätsgarantie
Oft kombiniert mit einer Versicherung gegen:
- Schäden durch Unfälle (dafür gibt es die Vollkaskoversicherung)
- Unfall mit Beteiligung eines Dritten/Haftpflichtschaden
- Schäden durch Vandalismus (ebenfalls Vollkasko)
- Diebstahl/Teilediebstahl
- Akkusachbeschädigung
- Beschädigung
Sie fragen sich womöglich: Was ist der Unterschied zwischen Servicepaket und Versicherung?
Das Service-Paket deckt planbare Kosten wie Sichtprüfung und Verschleiß ab. Die Versicherung deckt unplanbare Ereignisse wie Diebstahl, Unfälle oder Vandalismus ab. Beides ergänzt sich – und beides ist bei Deutsche Dienstrad verfügbar.
Die drei Service-Pakete von Deutsche Dienstrad im Überblick
Kleine Rate, große Wirkung
Für alle, die das Minimum wollen – mit solider Grundabsicherung.
- Volkaskoabsicherung inkl. Mobilitätsgarantie
- 1x Sichtprüfung pro Jahr
Sorglos im Sattel
Für alle, die es praktisch mögen – mit grundlegender Wartungsoption.
- Volkaskoabsicherung inkl. Mobilitätsgarantie
- 1x Sichtprüfung pro Jahr
- Verschleiß- und Instandhaltungsleistungen in Höhe von max. 210 € inkl. MwSt.
Perfekte Vorsorge für Ihr Traumrad
Für alle, die es praktisch mögen – mit grundlegender Wartungsoption.
- Volkaskoabsicherung inkl. Mobilitätsgarantie
- 1x Sichtprüfung pro Jahr
- Verschleiß- und Instandhaltungsleistungen in unbegrenzter Höhe
Hinweis: Die Pakete werden vom Arbeitgeber bei Vertragsabschluss im Sinne der Arbeitnehmenden ausgewählt und festgelegt.
Das zahlt sich aus: Service-Pakete, die sich individuell rechnen
Jetzt wird es konkret. Anhand von 3 beispielhaften Versionen der Serviceoptionen zeigt sich der nur leicht variierende Kostenfaktor je Bike-Leasingmodell:
- E-Bike im Wert von 3.500 €
- Leasingzeit: 36 Monate
- Steuerklasse I, keine Kinder, 45.000 € Jahresbrutto
- Kirchensteuer: Ja
- Rentenversicherungspflichtig: ja
- Gesetzlich versichert: ja
| Paket | Monatliche Nettobelastung | Verschleißteile |
| Basis | 63 €/Monat × 36 = € 2.268 | x |
| Full Service | 68 €/Monat × 36 = € 2.448 | begrenztes Verschleißteil-Budget bis 210 Euro |
| Premium | 72 €/Monat × 36 = € 2.592 | unbegrenztes Budget für Verschleißteile und -reparaturen |
* Preise gerundet, bezogen auf reine Leasing-Kosten)
Und das ist nur die finanzielle Seite. Hinzu kommen:
- Zeit sinnvoll genutzt: Werkstattsuche dank großflächigem Netz an Fachhandelspartnern weniger zeitintensiv [Link zur Händlerkarte einbinden], geringere Wartezeiten
- Geld gespart: Sie zahlen aus dem Brutto, nicht aus dem Netto und können durch die Entgeltumwandlung Steuern sparen.
- Nerven geschont: Keine unerwarteten Rechnungen
- Mobilität gesichert: Immer über ein fahrbereites Rad verfügen
- Verwaltungsaufwand gleich null: Kein Sammeln von Rechnungen, kein Diskutieren mit der Werkstatt. Einfach hinfahren, fertig
- Planungssicherheit geschaffen: Überblick über monatliche Kosten. Keine bösen Überraschungen, je nach Servicepaket entstehen hier wenig oder gar keine Kosten, kein Stress
- Worauf warten Sie noch? Gehen Sie auf Nummer sicher für uneingeschränkten Fahrspaß und flexible Mobilität – entdecken und wählen Sie Ihr individuelles Servicepaket bevor Sie mit dem persönlichen Dienstrad durchstarten.