Gehaltsumwandlung erklärt: Warum sich das Dienstrad für beide Seiten rechnet - Blog - Deutsche Dienstrad
Drei Personen stehen an einem Tisch und schauen gemeinsam auf einen Laptop, während sie lächeln.
13. Februar 2026

Gehaltsumwandlung erklärt: Warum sich das Dienstrad für beide Seiten rechnet

Viele Benefits kosten Geld. Mit Dienstrad-Leasing spart man welches – auf beiden Seiten. Die monatliche Belastung ist deutlich geringer als beim Barkauf – selbst mit Versicherung und Service. Warum das so ist, wie die Gehaltsumwandlung genau funktioniert und warum das Modell auch für Arbeitgeber rechnet, zeigt dieser Artikel mit Zahlen und Rechenbeispielen.

Das Prinzip: Warum Gehaltsumwandlung Geld spart

Beim Dienstrad-Leasing zahlen Mitarbeitende ihr Fahrrad nicht aus dem Netto-, sondern aus dem Bruttogehalt. Der Betrag wird also vor der Steuer abgezogen. Dadurch sinkt das zu versteuernde Einkommen – und damit die Lohnsteuer und Sozialabgaben.

Das Ergebnis: Obwohl die monatliche Leasingrate deutlich höher liegt, verringert sich der Nettolohn nur um einen Bruchteil. Der Rest wird durch die gesparten Abgaben „finanziert“.

Kurz zusammengefasst:

  • Die Leasingrate wird vom Bruttogehalt einbehalten
  • Weniger Brutto = weniger Steuern und Abgaben
  • Die tatsächliche Netto-Belastung ist deutlich geringer
  • Arbeitgeber sparen ebenfalls Sozialabgaben

Drei Szenarien im Vergleich

Pascal fährt seit 10 Jahren mit seinem City-Bike durch die Gegend. Neulich hat er das E-Bike eines Bekannten ausprobiert – und war begeistert. Jetzt möchte er selbst auf ein modernes E-Klapprad umsteigen. Seine Wahl: ein hochwertiges Modell von Bergamont für 3.500 €. Die Basisdaten von Pascal:

  • Bruttogehalt: 3.300 €
  • Steuerklasse: VI
  • Wohnsitz: Bayern
  • gesetzlich versichert, kirchensteuerpflichtig

 

Wie unterschiedlich sich die Kosten je nach Finanzierungsmodell entwickeln, zeigen die folgenden drei Rechenbeispiele.

  • Szenario 1

    Barkauf ohne Extras, ohne Versicherung

    Pascal entscheidet sich für den Barkauf – schnell erledigt, keine Finanzierung, und scheinbar ganz unkompliziert. Eine Versicherung oder regelmäßige Wartung zieht er nicht in Betracht. 

    Position

    Kosten

    Kaufpreis (inkl. MwSt.)3.500,00 €
    Versicherung und Service0,00 €
    Gesamtkosten3.500,00 €
    Keine Absicherung, keine Wartung eingerechnet – in der Praxis selten zu empfehlen. Laut Wirtschaftswoche sollte man von 200 Euro pro Jahr für den Austausch verschleißanfälliger Materialien wie Reifen, Kette oder Bremsbelägen ausgehen. (Quelle: Wirtschaftswoche)
  • Szenario 2

    Barkauf mit Versicherung und Service

    Pascal will auf Nummer sicher gehen: Er schließt ein Versicherungspaket ab und nimmt regelmäßige Wartung in Anspruch. Schließlich soll sein neues Rad zuverlässig bleiben – ob bei täglichem Pendeln oder spontanen Ausflügen. Alle Kosten trägt er aus seinem versteuerten Einkommen.

    Position

    Kosten

    Kaufpreis (inkl. MwSt.)

    3.500,00 €

    Absicherung (36 Monate) 

    370,59  €

    Wartung und Service

    214,20  €

    Gesamtkosten

    4.084,79 €

    Wer privat kauft und sein Rad absichern und regelmäßig warten lässt, landet bei über 4.000 € in drei Jahren.
  • Szenario 3

    Dienstrad-Leasing mit Gehaltsumwandlung

    Pascal prüft das Dienstrad-Angebot seines Arbeitgebers: Das gleiche Bike, aber über Gehaltsumwandlung geleast – inklusive Versicherung, Schutzbrief und jährlichem Service. Die Rate wird direkt vom Bruttogehalt abgezogen, ganz ohne privaten Mehraufwand. Nach 36 Monaten kann Pascal das Rad zu einem fairen Restwert übernehmen. Ein weiterer Punkt: Deutsche Dienstrad übernimmt auf Wunsch Wartungs- und Reparaturkosten. Je nach Service-Paket sogar in unbegrenzter Höhe.

    Inkl. Service, Absicherung und abschließendem Kauf des Rad:

    Position

    Kosten

    Leasingrate (brutto)

    112,94 € / Monat

    Netto-Belastung

    ca. 54,04 € / Monat

    Gesamtkosten über 36 Monate (netto)

    1.945,48 €

    Gebrauchtkauf nach Leasing (voraussichtlicher Preis)

    525,00 €

    Gesamtkosten

    2.470,48 €

    Rund 1.615 € günstiger als der Barkauf mit Versicherung und Wartung.

    Warum sich das auch für Arbeitgeber lohnt

    Nicht nur die Mitarbeitenden profitieren – auch für Arbeitgeber ist das Dienstrad-Leasing ein lohnendes Modell:

    Keine Mehrkosten

    Die Leasingrate wird direkt vom Brutto-Gehalt der Mitarbeitenden abgezogen. Sie als Arbeitgeber müssen kein zusätzliches Budget einplanen.

    Einsparung bei Sozialabgaben

    Auch Ihre Lohnnebenkosten sinken. Denn auf den umgewandelten Betrag fallen keine Sozialversicherungsbeiträge an. Bei ca. 21 % Arbeitgeberanteil im Beispiel von Pascal ergibt sich folgende Einsparung:

    • Ersparnis pro Mitarbeitendem: ca. 22,72 € / Monat
    • Hochgerechnet auf 50 Mitarbeitende: 50 × 22,72 € × 12 Monate = 13.632 € / Jahr

    Attraktiver Benefit – ohne Verwaltungsaufwand

    Ein Dienstrad ist für viele Beschäftigte ein echter Mehrwert. Gleichzeitig ist der Prozess für HR dank digitaler Plattformen (bei Deutsche Dienstrad) einfach und rechtssicher.

    Zusammengefasst:

    Vorteil

    Mitarbeitende

    Arbeitgeber

    Finanzielle Ersparnis

    ✔ bis zu 40 %

    ✔ geringere Sozialabgaben

    Versicherung und Wartung

    ✔ inklusive

    ✔ kein Zusatzaufwand

    Motivation und Bindung

    ✔ höher

    ✔ attraktiver Benefit

    Verwaltungsaufwand

    ✔ minimal, da komplett digitalisiert

    ✔ minimal, da komplett digitalisiert und skalierbar

    Von der Rechnung zum echten Benefit:

    Die Zahlen zeigen: Diensträder lohnen sich. Aber im Alltag entstehen noch mehr Effekte – wenn Mitarbeitende motivierter pendeln, Ihre CO₂-Bilanz sichtbar besser wird und Prozesse dank digitaler Plattform, Reporting und Schnittstellen einfach laufen. Deutsche Dienstrad verbindet finanzielle Vorteile mit moderner, nachhaltiger Mobilität.