
Gehaltsumwandlung erklärt: Warum sich das Dienstrad für beide Seiten rechnet
Viele Benefits kosten Geld. Mit Dienstrad-Leasing spart man welches – auf beiden Seiten. Die monatliche Belastung ist deutlich geringer als beim Barkauf – selbst mit Versicherung und Service. Warum das so ist, wie die Gehaltsumwandlung genau funktioniert und warum das Modell auch für Arbeitgeber rechnet, zeigt dieser Artikel mit Zahlen und Rechenbeispielen.
Das Prinzip: Warum Gehaltsumwandlung Geld spart
Beim Dienstrad-Leasing zahlen Mitarbeitende ihr Fahrrad nicht aus dem Netto-, sondern aus dem Bruttogehalt. Der Betrag wird also vor der Steuer abgezogen. Dadurch sinkt das zu versteuernde Einkommen – und damit die Lohnsteuer und Sozialabgaben.
Das Ergebnis: Obwohl die monatliche Leasingrate deutlich höher liegt, verringert sich der Nettolohn nur um einen Bruchteil. Der Rest wird durch die gesparten Abgaben „finanziert“.
Kurz zusammengefasst:
- Die Leasingrate wird vom Bruttogehalt einbehalten
- Weniger Brutto = weniger Steuern und Abgaben
- Die tatsächliche Netto-Belastung ist deutlich geringer
- Arbeitgeber sparen ebenfalls Sozialabgaben
Drei Szenarien im Vergleich
Pascal fährt seit 10 Jahren mit seinem City-Bike durch die Gegend. Neulich hat er das E-Bike eines Bekannten ausprobiert – und war begeistert. Jetzt möchte er selbst auf ein modernes E-Klapprad umsteigen. Seine Wahl: ein hochwertiges Modell von Bergamont für 3.500 €. Die Basisdaten von Pascal:
- Bruttogehalt: 3.300 €
- Steuerklasse: VI
- Wohnsitz: Bayern
- gesetzlich versichert, kirchensteuerpflichtig
Wie unterschiedlich sich die Kosten je nach Finanzierungsmodell entwickeln, zeigen die folgenden drei Rechenbeispiele.
Warum sich das auch für Arbeitgeber lohnt
Nicht nur die Mitarbeitenden profitieren – auch für Arbeitgeber ist das Dienstrad-Leasing ein lohnendes Modell:
Keine Mehrkosten
Die Leasingrate wird direkt vom Brutto-Gehalt der Mitarbeitenden abgezogen. Sie als Arbeitgeber müssen kein zusätzliches Budget einplanen.

Einsparung bei Sozialabgaben
Auch Ihre Lohnnebenkosten sinken. Denn auf den umgewandelten Betrag fallen keine Sozialversicherungsbeiträge an. Bei ca. 21 % Arbeitgeberanteil im Beispiel von Pascal ergibt sich folgende Einsparung:
- Ersparnis pro Mitarbeitendem: ca. 22,72 € / Monat
- Hochgerechnet auf 50 Mitarbeitende: 50 × 22,72 € × 12 Monate = 13.632 € / Jahr

Attraktiver Benefit – ohne Verwaltungsaufwand
Ein Dienstrad ist für viele Beschäftigte ein echter Mehrwert. Gleichzeitig ist der Prozess für HR dank digitaler Plattformen (bei Deutsche Dienstrad) einfach und rechtssicher.
Zusammengefasst:
Vorteil | Mitarbeitende | Arbeitgeber |
|---|---|---|
Finanzielle Ersparnis | ✔ bis zu 40 % | ✔ geringere Sozialabgaben |
Versicherung und Wartung | ✔ inklusive | ✔ kein Zusatzaufwand |
Motivation und Bindung | ✔ höher | ✔ attraktiver Benefit |
Verwaltungsaufwand | ✔ minimal, da komplett digitalisiert | ✔ minimal, da komplett digitalisiert und skalierbar |
Von der Rechnung zum echten Benefit:
Die Zahlen zeigen: Diensträder lohnen sich. Aber im Alltag entstehen noch mehr Effekte – wenn Mitarbeitende motivierter pendeln, Ihre CO₂-Bilanz sichtbar besser wird und Prozesse dank digitaler Plattform, Reporting und Schnittstellen einfach laufen. Deutsche Dienstrad verbindet finanzielle Vorteile mit moderner, nachhaltiger Mobilität.