
Kein Führerschein? Kein Problem! Radpendeln öffnet den Arbeitsmarkt.
Viele Firmen locken mit dem klassischen Dienstwagen, doch das beste „Firmenfahrzeug“ hat mitunter zwei Räder: Das Dienstrad – also ein vom Arbeitgeber geleastes Fahrrad für Mitarbeitende – wird von Unternehmen bislang oft unterschätzt. Hier schlummert Potenzial – nicht nur in der City.
Neue Generation, neue Mobilität – Recruiting abseits der Großstadt
Besonders in der Personalgewinnung könnten Firmenräder zum unerwarteten Trumpf werden. Denn die Mobilitätsgewohnheiten junger Menschen wandeln sich. Beispiel Führerschein: Nur noch 41 % der Unter-20-Jährigen in Deutschland besitzen heute eine Fahrerlaubnis – vor zehn Jahren waren es weitaus mehr (Quelle: focus.de). Viele Jugendliche zögern den teuren Führerscheinerwerb hinaus oder verzichten ganz, gerade in Städten. Das Auto als Statussymbol verliert an Strahlkraft, sei es aus Kostengründen oder Umweltbewusstsein.

Viele sind mit ÖPNV unzufrieden
Doch was in urbanen Zentren vielleicht funktioniert, bleibt andernorts Wunschdenken: Laut Mobilitätsbarometer 2024 sehen 80 % der Menschen in Deutschland seit fünf Jahren keine Verbesserung ihrer ÖPNV-Anbindung (mehr zur Studie).

Jede dritte Person ist mit dem Angebot vor Ort unzufrieden – besonders kritisiert werden zu dünne Takte, weniger die reine Entfernung zur Haltestelle. Kurz gesagt: Selbst dort, wo eine Bushaltestelle in der Nähe ist, fehlen oft Verbindungen in Randzeiten oder die Anschlüsse passen nicht. Für junge Talente ohne Auto wird der Arbeitsweg damit schnell zur Hürde. Hier schließt ein Dienstrad die Lücke – verlässlich, planbar und unabhängig vom Fahrplan.
Talente abseits der Großstadt: mobilisieren statt verlieren
Ein vom Arbeitgeber gestelltes Bike ermöglicht auch Bewerbern ohne PKW die tägliche Fahrt zur Firma. Das ist ein handfester Wettbewerbsvorteil bei der Akquise junger Fachkräfte auf dem Land, den viele Unternehmen noch gar nicht auf dem Schirm haben. Wer in strukturschwachen Gegenden mit einem Dienstrad-Angebot wirbt, könnte genau die mobilitätssuchenden Jungtalente anziehen, die anderenorts abspringen. Und auch urban gilt: Die Generation Z achtet auf Klimafreundlichkeit – ein Fahrrad-Benefit dürfte bei umworbenen Berufseinsteigerinnen -einsteigern in der Stadt besser ankommen als der Parkplatz fürs Dienstauto.

Besser als Warten: Rad schlägt Rush Hour
Auch dort, wo der öffentliche Nahverkehr rundläuft, hat das Dienstrad Vorteile: Es schließt Lücken im Alltag, die Bus und Bahn nicht abdecken – vom direkten Weg ins Büro bis zum spontanen Kundentermin. Wer im dichten Berufsverkehr nicht auf die nächste S-Bahn warten oder Parkplätze suchen muss, kommt oft schneller und entspannter ans Ziel.

Für Arbeitgeber bedeutet das: Das Rad wird zum flexiblen Baustein urbaner Mobilität, der nicht nur die Erreichbarkeit verbessert, sondern auch neue Bewerber anspricht, die bewusst ohne Auto leben. Gerade in Großstädten ist das ein starkes Signal: Sie holen Talente ab, die Mobilität neu denken – und binden sie mit einem Benefit, das sichtbar zur Lebensrealität passt.
Arbeitsmarkt öffnen – mit klarem Mobilitätsangebot.
Radpendeln ist also nicht nur ein netter Benefit. Es öffnet Zugang zu Bewerberinnen und Bewerbern ohne Auto oder Führerschein und macht Standorte flexibel erreichbar – auf dem Land trotz dünnem ÖPNV, in der Stadt als schnellste „Letzte-Meile“-Lösung. Daten zeigen: Die Hälfte aller Autofahrten ist kürzer als 5 km, und E-Bikes sind bis etwa 7,5 km oft das schnellste Verkehrsmittel von Tür zu Tür – genau der Sweet Spot für kurze Arbeitswege und Kundentermine (Quelle: Umweltbundesamt). Ein echter Marktöffner für Ihr Recruiting.
Jetzt den Arbeitsmarkt erweitern
Sprechen wir kurz darüber, wie Radpendeln bei Ihnen Talente mobil macht – mit Diensträdern, einer kleinen Firmenflotte und sicheren Abstell- & Ladepunkten. Wir zeigen Optionen, Aufwand und Quick Wins – schlank, digital, als einfache Plug-and-Play-Lösung.