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Vertragliche Grundlagen Dienstrad-Leasing​

Versicherung und Service-Pakete

Deutsche Dienstrad Plattform

Bestellprozess

Versicherungs- und Störfälle

Ende der Laufzeit

Kontinuierliche Betreuung durch Deutsche Dienstrad

Vertragliche Grundlagen Dienstrad-Leasing

Leasing ist eine Finanzierungsmethode, die im Grunde ähnlich funktioniert wie ein Mietvertrag. Dabei wird ein Leasingobjekt (das Dienstrad) vom Arbeitgebenden geleast und dem Arbeitnehmenden zur Nutzung überlassen. Das Leasingobjekt verbleibt im Eigentum der Leasinggesellschaft.

Ja. Wenn Ihr Unternehmen tarifgebunden ist, kontaktieren Sie uns! Es gibt einige Möglichkeiten, wodurch tarifgebundene Arbeitgebende Diensträder im Unternehmen anbieten können.

Ein Teil des vertraglich geregelten Arbeitsentgelts wird bei einer Gehaltsumwandlung nicht ausbezahlt, sondern in einen Sachbezug (das Dienstrad) umgewandelt. Dadurch entsteht ein deutlicher Steuervorteil, wovon Arbeitnehmende und Arbeitgebende gleichermaßen profitieren.

Der Leasing-Rahmenvertrag ist der Grundstein für das Dienstrad-Programm. Er wird zwischen dem Arbeitgebenden und unserem Leasing-Partner abgeschlossen. In diesem Vertrag werden die Rahmenbedingungen wie Zahlungsabwicklung, Formalitäten zu den Einzel-Leasingverträgen, Versicherung, Datenschutz, Geheimhaltung und der Bestellablauf geregelt. Beachten Sie bitte, dass ein Rahmenvertrag nur nach einer positiven Bonitätsprüfung abgeschlossen werden kann.

Gemeinsam mit dem Rahmenvertrag legt der Servicevertrag den Grundstein der Zusammenarbeit.

Mit dem Servicevertrag verpflichtet sich Deutsche Dienstrad gegenüber dem Arbeitgebenden, die Abwicklung eines Dienstrads zu übernehmen. Er ist Teil des Vertragspakets, das aus dem Servicevertrag und dem Leasing-Rahmenvertrag besteht und somit die Basis, um Einzel-Leasingverträge abschließen zu können.

Um Diensträder im Unternehmen anbieten zu können, freuen wir uns über Ihre Anfrage über unser Kontaktformular, per E-Mail an beratung@deutsche-dienstrad.de oder telefonisch unter 09721/97293-0.

Der Arbeitgebende entscheidet, welche Mitarbeitenden ein Dienstrad über das Unternehmen beziehen dürfen. Beschränkt berechtigt können z. B. Minijobber, Auszubildende, Werkstudenten, Praktikanten, Mindestlohn beziehende Mitarbeitende und solche, die in weniger als drei Jahren in Rente gehen, sein.

Leasingnehmer ist der Arbeitgebende. Dieser schließt intern mit den Mitarbeitenden den Überlassungsvertrag, ergänzend zum Arbeitsvertrag, ab. In diesem werden die Bedingungen für die Nutzung des Dienstrads sowie die monatliche Gehaltsumwandlungsrate für die Lohnsachbearbeitung festgehalten. Und das funktioniert natürlich vollkommen digital.

Eine Umwandlungsrate setzt sich aus der Nutzungsrate für die Nutzung des Dienstrads, der Rate für die Vollkaskoversicherung und der Rate der Dienstrad-Inspektion zusammen.  Der Arbeitgebende kann die Umwandlungsrate mit einem freiwilligen Zuschuss mindern und somit seine Mitarbeitenden unterstützen. Für eine Berechnung der persönlichen Umwandlungsrate steht unser Dienstrad-Rechner unter www.deutsche-dienstrad.de/jetzt-berechnen zur Verfügung.

Die Übernahmebestätigung wird durch Eingabe des Abholcodes automatisch in der digitalen Deutsche Dienstrad Plattform erstellt. Das Übernahmedatum bestimmt den Startzeitpunkt des Einzel-Leasingvertrags und des Versicherungsschutzes.

Der Dienstrad-Ansprechpartner ist für alle Fragen rund um Dienstrad-Leasing in einem Unternehmen zuständig. Dazu gehört das Verwalten, Prüfen und die Freigabe der Bestellungen digital über die Dienstrad Plattform.

Darüber hinaus haben wir ein Marketingpaket zusammengestellt, welches dem Dienstrad-Ansprechpartner die Mitarbeitenden-Kommunikation maßgeblich erleichtert. Dieses wird nach Abschluss des Rahmenvertrags zugesandt.

Arbeitnehmende beziehen ein Dienstrad über Ihren Arbeitgebenden. Durch die vorteilhafte Versteuerung ergibt sich eine Ersparnis von bis zu 40 % im Vergleich zu einem Privatkauf – inklusive Vollkaskoversicherung mit Mobilitätsgarantie und wahlweise einer Inspektion oder einem FullService.

Das Fahrrad können Arbeitnehmende sowohl geschäftlich als auch uneingeschränkt privat nutzen. Dabei besteht keinerlei Marken- und Modellbindung.

Prinzipiell (wenn nicht anders mit dem Arbeitgebenden im Rahmenvertrag vereinbart) können alle Fahrräder mit einem Verkaufspreis zwischen 749,- € und 11.900, - € inkl. MwSt. als Dienstrad genutzt werden.

Egal welche Marke, egal welches Modell. Egal ob Gravel oder Mountainbike, Rennrad oder Stadtrad, Trekking- oder Lastenrad, E-Bike oder Non-E-Bike.

Unbedingt! Das Dienstrad darf sowohl geschäftlich als auch privat genutzt werden. Anders als beim Dienstwagen gibt es keine vorgeschriebene Mindestnutzung und es entstehen keine Mehrkosten bei Privatfahrten.

Die Umwandlung des zu versteuernden Einkommens über eine Gehaltsumwandlung in einen Sachlohn verringert das zu versteuernde Einkommen sowohl für den Arbeitnehmenden als auch für den Arbeitgebenden. Durch die steuerliche Förderung ist der geldwerte Vorteil seit 2020 nur noch mit 0,25 % des Bruttolistenpreises zu versteuern.

Eine erste persönliche Ersparnis kann mit unserem Dienstrad-Rechner unter www.deutsche-dienstrad.de/jetzt-berechnen berechnet werden. Die genaue Ersparnis können Arbeitnehmende in der Deutsche Dienstrad Plattform unter dem Menüpunkt „Dienstrad-Rechner“ errechnen.

Ja! Laut §9 Abs. 1 Nr. 4 EstG kann eine Entfernungspauschale für Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte mit 0,30€/km unabhängig vom Verkehrsmittel geltend gemacht werden.

Im Vergleich zur Bereitstellung eines Dienstwagens ist bei Übernahme eines Dienstrads die Versteuerung des Anfahrtswegs mit 0,25 % vom Listenpreis (UVP) abgegolten.

Ja, jeder Fachhändler kann Deutsche Dienstrad Premium Partner werden. In Deutschland haben Sie eine Auswahl aus über 5.000 Fachhändlern. Über unsere Händlersuche www.deutsche-dienstrad.de/haendlersuche/ finden Sie den Fachhändler in Ihrer Nähe. Sollte Ihr Wunschhändler noch kein Deutsche Dienstrad Premium Partner sein, nehmen Sie Kontakt mit uns auf und wir kümmern uns um alles Weitere.

Diensträder über das Unternehmen anzubieten, ist für Arbeitgebende aufwandsneutral. Dank der volldigitalen Plattform, welche von Deutsche Dienstrad personalisiert und in der Corporate Identity Ihres Unternehmens dargestellt wird, kann der Verwaltungsaufwand auf ein Minimum reduziert werden. Durch die Gehaltsumwandlung reduziert sich der Bruttolohn des Arbeitnehmenden, wodurch die Sozialabgaben für Mitarbeitende und für Arbeitgebende sinken.

Selbstverständlich! Der Arbeitgebende kann die Leasingraten vollständig übernehmen oder auch nur Teile der Raten bezuschussen. Im Leasing-Rahmenvertrag wird entschieden, welcher Zuschuss geleistet wird.

Ja, dies ist möglich. Dies kann der Dienstrad-Ansprechpartner in der Deutsche Dienstrad Plattform unter dem Menüpunkt „Mitarbeiter“ für jeden Mitarbeitenden individuell festlegen.

Übernimmt der Arbeitgebende alle Kosten für das Dienstrad, dann entfällt die Versteuerung für Arbeitnehmende. Die Regelung der hundertprozentigen Arbeitgeberfinanzierung wird derzeit gerne im Rahmen des Employer Brandings oder einer Gehaltserhöhung genutzt.

Ja, in den meisten Fällen ist das kein Problem. Der Arbeitgebende bestimmt die Anzahl der Diensträder pro Mitarbeitenden. Grundsätzlich bieten wir die Möglichkeit an, dass mehrere Diensträder gleichzeitig an eine Person überlassen werden können. Das heißt, Arbeitnehmende können zum Beispiel auch für den Partner oder die Familie ein Fahrrad leasen, wenn diese sich einen Haushalt teilen.

Im Prinzip kann jedes Neurad zu einem Dienstrad werden. Der geldwerte Vorteil per Gehaltsumwandlung bemisst sich allerdings immer auf Basis der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) des Herstellers. Ein Rabatt beim Fachhändler kann sich also positiv auf die Höhe der Umwandlungsrate auswirken.

Nein. Als Leasingobjekt können nur neue oder neuwertige Fahrräder bezogen werden. Gebrauchte Räder, die über Online-Plattformen oder von Privatpersonen erworben werden, sind als Leasingobjekt nicht möglich.

Für Pflege und Wartung des Dienstrads ist der jeweilige Mitarbeitende verantwortlich. Außerdem besteht die Möglichkeit, das Dienstrad einmal jährlich mittels fachmännischer Inspektion oder mittels FullService überprüfen zu lassen.

Die Laufzeit des Leasingvertrags beträgt generell 36 Monate. Die Überlassungsvereinbarung und damit das Nutzungsrecht erlischt nach Ablauf dieser Zeit automatisch.

Ja, beides ist voneinander unabhängig und kann, genauso wie z.B. eine betriebliche Altersvorsorge, genutzt werden, wenn dies vom Arbeitgebenden zur Verfügung gestellt wird.

In der Regel dürfen alle Haushaltsmitglieder das Dienstrad nutzen - es sei denn, der Arbeitgebende schließt das aus. Für die Erfüllung der vertraglichen Pflichten haftet der Mitarbeitende. Der Leasingnehmende (Arbeitgebende) darf das Dienstrad nicht veräußern, untervermieten, verleihen, verpfänden, verschenken oder an Dritte in anderer Weise weitervermieten.

Grundsätzlich gilt: Wird ein Dienstrad überlassen und in diesem Zusammenhang eine Gehaltsumwandlung vereinbart, muss für die private Nutzung ein geldwerter Vorteil versteuert werden. In der Vergangenheit wurde hierfür pauschal 0,5 % des Bruttolistenpreises, analog zum Dienstwagen, veranschlagt. Seit 14.01.2020 wurde dieser Bemessungswert weiter gesenkt, sodass Sie nur noch 0,25 % des Bruttolistenpreises versteuern müssen.

Bei den Leasingraten des Dienstrads handelt es sich grundsätzlich um Betriebsausgaben. Daher ist es einem vorsteuerabzugsberechtigten Arbeitgebenden möglich, die enthaltene Umsatzsteuer vom Umwandlungsbetrag abzuziehen. Dies hat zur Folge, dass das Dienstrad für die Mitarbeitenden deutlich günstiger ist als bei einem Privatkauf. Bei nicht-vorsteuerabzugsberechtigten Arbeitgebenden fällt die Dienstrad-Ersparnis etwas geringer aus.

Der Vorteilsrechner zeigt eine erste ungefähre Information, wie hoch die Nettobelastung durch das Dienstrad im Monat ist. Die Berechnung basiert auf Standardwerten, die im individuellen Fall abweichen können (Steuerklasse, Kinderfreibeträge usw.). Um einen exakten Wert zu erhalten, wenden Sie sich bitte an Ihre Personalabteilung. Die tatsächliche Nettobelastung ist abhängig von der individuellen Steuer- und Abgabensituation.

Entscheidend für den Mitarbeitenden ist die tatsächliche Nettobelastung und nicht die monatliche Umwandlungsrate. Die tatsächliche Nettobelastung hängt von vielen Faktoren, wie dem eigenen Einkommen, der Steuerklasse, etc. ab. Die persönliche Ersparnis kann mit Hilfe unseres Dienstrad-Rechners berechnet werden.

Für die Gehaltsumwandlung muss die „Umwandlungsrate“ und der „Geldwerte Vorteil“ betrachtet werden. Die entsprechende Lohnart ist in allen gängigen Lohnprogrammen hinterlegt.

Versicherung und Service-Pakete

Der Dienstradschutz sichert gegen Verlust und Beschädigungen, insbesondere in folgenden Fällen:

  1. Diebstahl, Einbruch- Diebstahl, Raub (auch von Anbauteilen)
  2. Totalschaden
  3. Vandalismus
  4. Beschädigung durch (Verkehrs-)Unfall, Fall oder Sturz
  5. Bedienungsfehler / unsachgemäße Handhabung
  6. Beschädigung oder Zerstörung von Akkus und elektronischen Motor- und Steuerungsgeräten
  7. Material-, Produktions- und Konstruktionsfehler nach Ablauf der 2-jährigen Verjährungsfrist für die Ansprüche aus Sachmängelhaftung

Damit die Mitarbeitenden immer mobil bleiben, sind weitreichende Mobilitätsleistungen enthalten, die weit über die übliche Pannenhilfe hinausgehen und im Wesentlichen folgende Leistungen enthalten:

  1. 24-Stunden-Notfallservice
  2. Deutschlandweite und über die EU hinausgehende mobile Pannenhilfe
  3. Abschleppen nach Panne oder Unfall
  4. Rückfahrt oder Weiterfahrt
  5. Ersatzfahrrad
  6. Übernahme von Übernachtungskosten
  7. Dienstrad-Rücktransport
  8. Bergung
  9. Fahrrad-Verschrottung/Gepäcktransport
  10. Notfallbargeld

Für die Schutzbriefleistungen steht ein 24/7-Service zur Verfügung.

Wir bieten zwei Services für Diensträder an:

  1. Dienstrad-Inspektion
  2. Dienstrad-FullService

Die Dienstrad-Inspektion ist ein jährlicher Check (insgesamt 3x Mal während der Laufzeit) des Fahrrads bei dem persönlichen Wunschhändler vor Ort. Die Inspektion wird gemäß einer Inspektionsliste durchgeführt, beinhaltet alle relevanten Prüfpunkte und richtet sich nach den Empfehlungen des Bundesinnungsverbands für das Deutsche Zweiradmechaniker-Handwerk (BIV) und des VSF.

Der FullService ist die Premium-Variante unter den Services. Hierbei sind alle üblichen anfallenden Verschleißreparaturen und der Verschleißteileersatz über die dreijährige Vertragslaufzeit neben der jährlichen Inspektion abgedeckt.

Frühestens ab dem 7. Monat nach Übernahme des Dienstrads erhält der Arbeitnehmende von uns einen Code per E-Mail und in der Deutsche Dienstrad Plattform. Mit diesem Code kann er bei dem Wunschhändler die Inspektion/den FullService durchführen lassen. Der Premiumhändler rechnet direkt mit uns ab.

Nein. Die Inspektion und der FullService werden bei der Auswahl des Dienstrads optional durch den Arbeitgebenden mit abgeschlossen. Ein nachträglicher Abschluss ist leider nicht möglich.

Bestellprozess

  1. Registrierung: Mitarbeitende erhalten vom Dienstrad-Ansprechpartner einen Registrierungslink zur Deutsche Dienstrad Plattform, mit dem sie sich registrieren können.
    Optional: Wenn gewünscht kann der Arbeitgebende/Dienstrad-Ansprechpartner die Registrierung freigeben, bevor der Mitarbeitende die Plattform nutzen kann.
  2. Traumrad aussuchen: Mitarbeitende wählen ihr Traumrad in dem Deutsche Dienstrad Marktplatz, beim Fachhändler vor Ort oder bei einem Online-Händler/-Hersteller aus. Auf Basis des Angebots durch den Fachhändler wird der Überlassungsvertrag automatisiert erstellt. Mitarbeitende unterschreiben den Überlassungsvertrag und dieser wird automatisch an den Dienstrad-Ansprechpartner weitergeleitet.
  3. Überprüfung: Der Dienstrad-Ansprechpartner prüft die Dokumente in der Dienstrad Plattform und gibt diese digital frei. Die Bestellung beim Fachhändler wird automatisch ausgelöst.
  4. Traumrrad abholen: Jetzt kann das Traumrad mit dem Abholcode und Personalausweis beim Fachhändler abgeholt bzw. entgegengenommen werden. Los geht‘s!

Ja. Gemeinsam mit dem Wunschhändler kann der Arbeitnehmende sein Traumrad nach seinen Wünschen konfigurieren und leasingfähiges Zubehör hinzufügen.

Neben dem Dienstrad selbst, kann der Arbeitgebende auch leasingfähiges Zubehör mit überlassen. Allerdings nur dann, wenn das Zubehör zusammen mit dem Dienstrad ausgewählt wurde. Nachträglich kann Zubehör nicht mehr berücksichtigt werden. In unserem Merkblatt für leasingfähiges Zubehör ist dargestellt, welches Zubehör leasingfähig ist. Das können z.B. Beleuchtungen, Gepäckträger, Schutzbleche und Kindersitze, aber auch Taschen und Schlösser sein.

Deutsche Dienstrad Plattform

Die Deutsche Dienstrad Plattform ermöglicht durch eine volldigitale Infrastruktur den nutzerfreundlichsten Bestell-, Überlassungs- und Leasingprozess am Markt. Sowohl alle im Rahmenvertrag vereinbarten Informationen als auch die visuelle Darstellung der Plattform sind individuell auf Ihr Unternehmen angepasst.

Mitarbeitende können sich über ein Online-Registrierungsformular registrieren. Den dazugehörigen Link finden Sie auf der Startseite der Dienstrad-Plattform. Diesen können Sie an alle Dienstrad-berechtigten Mitarbeitenden senden. Alternativ können Sie auf der Startseite Ihrer Dienstrad-Plattform die E-Mail-Adresse einzelner Mitarbeitenden eingeben, die automatisiert eine Einladung zur Registrierung per E-Mail erhalten sollen.

Nach Freigabe des Arbeitgebenden erhält der Wunschhändler des Arbeitnehmenden eine automatische Bestellung. Sobald das Dienstrad abholbereit ist, erhält der Arbeitnehmende einen Abholcode per E-Mail und über die Deutsche Dienstrad Plattform. Mit dem Abholcode und einem gültigen Personalausweis kann das Dienstrad abgeholt werden.

Deutsche Dienstrad konfiguriert die Plattform für Ihr Unternehmen wie im Leasing-Rahmenvertrag vereinbart. Wenn einzelne Mitarbeiter individuelle Einstellungen (z.B. finanzielle Zuschüsse) benötigen, kann das im Menüpunkt „Mitarbeiter“ selbstständig eingestellt werden.

Die Nutzung der Plattform ist für Arbeitgebende und Arbeitnehmende kostenlos.

Die Plattform ist browserbasiert, wodurch weder eine Softwareinstallation noch ein bestimmtes Betriebssystem notwendig ist. Ein handelsüblicher PC, ein Laptop, Tablet oder Smartphone mit kostenlosem Browser wie beispielsweise Chrome oder Firefox ist ausreichend.

Versicherungs- und Störfälle

Ein Diebstahl/Raub ist unverzüglich bei der Polizei anzuzeigen und eine Bestätigung ist zwingend erforderlich auszustellen. Jeglichen Verlust oder Schaden meldet der Arbeitnehmende elektronisch in der Deutsche Dienstrad Plattform unter dem Menüpunkt „Meine Versicherung“. Alle weiteren notwendigen Schritte werden ihm dort ausführlich erklärt.

Für das Dienstrad stehen dem Arbeitnehmenden selbstverständlich die Rechte im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistung (Sachmängelhaftung) zu. Sie gilt zwei Jahre ab Übernahme des Dienstrads.

Für Fragen zur Mängelhaftung ist der jeweilige Fachhändler der Ansprechpartner. Nach Ablauf der Verjährungsfrist von zwei Jahren sind Schäden, die aufgrund von Material-, Produktions- und Konstruktionsfehlern entstehen, durch unsere Vollkaskoversicherung abgedeckt.

Dienstrad-Leasingverträge haben eine Laufzeit von 36 Monaten. Natürlich kann es vorkommen, dass Mitarbeitende während dieser Zeit aus dem Unternehmen ausscheiden. Für solche Fälle bieten wir die 100% kostenfreie Rücknahme und die damit verbundene Auflösung der Verträge für den Arbeitgebenden an. Dieser Schutz greift z.B. im Falle einer Kündigung, der dauerhaften Arbeitsunfähigkeit, schwerer Krankheit, Elternzeit oder bei Tod des Mitarbeitenden. Details dazu finden Sie in unserem Merkblatt für Arbeitgeberratenschutz.

Viele Hersteller geben zusätzlich zu der gesetzlichen Mängelhaftung freiwillige Garantien auf ihre Produkte. Im Garantiefall stehen die besonders vereinbarten Ansprüche demjenigen zu, der die Garantie übernommen hat. Welche konkreten Pflichten des Verkäufers bestehen, bestimmt der Fachhändler, der auch sonst der Ansprechpartner in Garantiefällen ist.

Zunächst wird dem Mitarbeitenden angeboten, das Dienstrad privat zu übernehmen und den bestehenden Vertrag aufzulösen. Wenn der Mitarbeitende das Dienstrad nicht privat übernehmen möchte, kann der Vertrag von dem MItarbeitenden zu einem neuen Arbeitgeber mitgenommen werden, wenn der neue Arbeitgebende bereits mit Deutsche Dienstrad zusammenarbeitet. Als dritte Möglichkeit kann der Vertrag auf einen anderen Mitarbeitenden überschrieben werden. Falls keine der Optionen in Frage kommt, wird das Dienstrad von uns zurückgenommen.

Bei Kündigung durch den Arbeitgebenden oder volle Erwerbsunfähigkeit des Arbeitnehmenden kann das Dienstrad kostenlos zurückgegeben werden.
Verlässt der Mitarbeitende auf eigenen Wunsch das Unternehmen gibt es folgende Möglichkeiten:

  1. Der Arbeitgebende behält das Dienstrad im Unternehmen und stellt es einem anderen Mitarbeitenden zur Verfügung.
  2. Der Mitarbeitende übernimmt das Rad privat und löst den bestehenden Vertrag auf seine Kosten ab.

Ende der Laufzeit

  1. Der Arbeitnehmende gibt sein Dienstrad kostenlos zurück und sucht sich vielleicht ein neues, schönes Dienstrad aus.
  2. Wenn der Arbeitnehmende das Dienstrad nach Ablauf der Überlassung käuflich erwerben möchten, werden wir diesem ein entsprechendes Angebot unterbreiten. Dabei streben wir an, dass wir dieses Angebot auf Grundlage des für die Kalkulation verwendeten Restwerts abgeben.

Bei Auslauf des Überlassungsvertrags erhalten Mitarbeitende ein Kaufangebot für Ihr Dienstrad. Wird dieses Kaufangebot durch den Mitarbeitenden angenommen, wird das Rad an diesen verkauft. Die Versteuerung eines eventuellen geldwerten Vorteils, der sich aus dem Übernahmepreis und dem festgesetzten Restwert der Finanzbehörden ergibt, erfolgt durch Deutsche Dienstrad für Sie, im Rahmen des §37b EStG.

Den fälligen Rechnungsbetrag bezahlt der Arbeitnehmende an Deutsche Dienstrad. Nach Zahlungseingang geht das Eigentum am Dienstrad an den Mitarbeitenden über.

Der Arbeitnehmende stellt sicher, dass sich das Fahrrad in einem ordnungsgemäßen und betriebssicheren Zustand befindet. Anschließend kann dieser das Rad abgeben oder es wird kostenfrei abgeholt.

Kontinuierliche Betreuung durch Deutsche Dienstrad

Der Key-Account-Ansprechpartner unterstützt bei der Einführung des Dienstrad-Modells u. a. in folgenden Punkten:

  1. Abschluss des Leasing-Rahmenvertrags mit der Leasinggesellschaft
  2. Bei Bedarf bei der Erstellung einer Betriebs-/Dienstvereinbarung
  3. Plattform-Schulung der Dienstrad-Ansprechpartner
  4. Information der Mitarbeitenden in der Lohnbuchhaltung, was bei der Anlage der Diensträder im Lohnbuchhaltungsprogramm zu beachten ist
  5. Durchführung digitaler Mitarbeiterinformationsveranstaltungen (Vorstellung Dienstrad-Leasing und Schulung der Plattform) für die Mitarbeitenden
  6. Kommunikation, Marketing und PR-Maßnahmen

Ihr Key-Account-Ansprechpartner unterstützt v. a. die Dienstrad-Ansprechpartner nach der Dienstrad-Einführung beispielsweise bei:

  • - Fragen zur Lohnabrechnung
  • - Fragen zu Export-Dateien
  • - Vertragsverwaltung
  • - Störfallmanagement
  • - Rechnungsstellung 
  • - IT-Anliegen
  • - Regelmäßige Feedback-Gespräche